Zuchtanlage Unsere Volierenanlage haben wir im Jahr 1997 begonnen zu bauen. Und zwar haben wir im Zuge unseres Hausumbaues, die Rückseite unseres Grundstückes genutzt um neben einer Garage uns unseren Traum von einer soliden Voliere mit Schutzhaus zu realisieren. Im Herbst 1998 durften meine Vögel die neue Anlage beziehen. AußenvoliereSo haben wir zwar nur süd-östlich bauen können, aber die Aussenvolieren sind morgens bereist zu 75% mit Sonnenlicht bestrahlt. Einziger kleiner Nachteil ist, dass in heissen Sommertagen die Sonne lange auf die Frontseite scheint, aber die Vögel suchen dann eben das kühlere Schutzhaus auf. Auf Grund von sehr vielen Sperlingen usw. auf meiner Außenanlage und immer wieder Spühlwurmbefall (letztlich auf wegen der Vogelgrippe) habe ich mich im Herbst 2005 entschieden die Aussenvoliere mit klaren Acrylplatten abzudecken. Dies verhindert das Eindringen von Krankheitserregern, aber auch bei starken Regen können die Vögel bei schlechter Witterung nach draußen, speziell die Jungvögel. So können die Vögel den Sonnenschein täglich genießen, und zum Baden bekommen Sie täglich frisches Wasser in eigenen Badeschalen gereicht. An eine Beregnungsanlage hatte ich gedacht, aber der Pennantsittich welche ich vorwiegend halte, nimmt lieber ein Bad als eine Dusche.  | | |  | | Aussenansicht meiner Voliere | Teilansicht | Teilansicht | Teilansicht |
Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken. Die Außenvolieren ist komplett aus 25x25mm Aluminiumprofile gebaut, welche mit eigenem Steckverbinder beliebig kombiniert werden können. Dies gewährleistet ein einfaches bauen, und die Haltbarkeit der Volieren ist schier unbegrenzt. Als Gitter habe ich ein Punktgeschweißtes 19x19mm Vierkantgitter verwendet. Dieses wurde mit Rostfreien VA Großkopfnieten an den Aluprofilen befestigt. So ist auch hier eine Korrosion ausgeschlossen. Durch die spätere Abdeckung des Daches kommt jetzt sowieso fast kein Wasser mehr an die Außenvoliere. Wir haben 7 kleinere und 2 größere Außenvolieren mit einer Außenlänge von 3,5m. Der Volierenboden besteht aus der gleichen Betonbodenplatte wie für das Gebäude. So ist ein Eindringen von Ungeziefer von unten ausgeschlossen. Der Boden wird im Außenbereich mit Sand bedeckt. Die Außenvoliere ist von den Vögeln durch einen Durchflug zu erreichen, welcher bei Bedarf von außen mit einem Plexiglasschieber mittels Drahtseil geschlossen werden kann. InnenvoliereDie Innenvoliere sollte sich beim Bau etwas schwieriger gestallten, damals gab es noch nicht die Möglichkeit sich die Ideen per Internet oder ähnlich zu holen. Da war man selbst gefragt Ideen zu entwickeln. So habe ich unsere Innevoliere wie folgt gebaut: Es ist eigentlich ein großer Raum mit 11m länge und 4,5m breite. Ich habe die Trennwände aus 19mm Kunstoffbeschichtete Spannplatten gewählt. Diese Platten habe ich auf die Raumhöhe 2,5m x Boxentiefe 2,8m zuschneiden lassen. Dann habe ich an alle 4 Seiten ein Alu U-Profil gegeben und die Platte auf seinen Platz gestellt und oben und unten mit je 2 Winkeln verschraubt. Das U-Profil lässt sich mit einem Gummihammer wieder von der Platte schlagen und so werden alle Unebenheiten im Boden, Wand und Decke unsichtbar ausgeglichen. Ein benagen ist durch die glatte Fläche unmöglich, dies schafften nicht einmal meine Gelbhaubenkakadus und auch nicht 7 Paare Graupapageien. Man muß nur immer genügen neue Sitzmöglichkeiten zum zernagen anbieten.  |  |  | | Innenansicht meiner Voliere | Einzelne Zuchtbox | Naturniststamm |
Zum Vergrößern bitte Bilder anklicken. Die Frontseite wurde mit der bewährten Aluminiumkonstruktion wie außen gebaut. Ich habe eine Eingangstür 1x2 Meter um geräumig in die Box zu kommen. So kann man sehr leicht die Boxen reinigen aber auch die Nistkästen kontrollieren. Die Fütterung stellte mich vor die schwierigste Aufgabe, damals waren die heute als Standart erhältlichen Futterdrehplatten bei uns nicht bekannt, und so habe ich mir diese selber ausgedacht und gebaut. Ich verwende als Gefäße Edelstahlnäpfe diese kann man sehr leicht reinigen. Die Innenvoliere ist komplett gefliest, so kann man den Raum sehr gut sauber machen, und alles schön mit Desinfektionsmittel reinigen auch die Trennwände. Zur Reinigung verwende ich einen Staubsauger, so meine ich, wird der Schmutz nicht hochgewirbelt und ein verteilen im Schutzhaus ist unmöglich. Zur Luftaufbesserung habe ich einen Luftionisator im Einsatz, und ich bin sehr zufrieden damit, da die Gerüche komplett weg sind und die Staubbildung fast bei 0 ist. An der Wand habe ich Regale wo sich die Zuchtboxen für meine Kanarien befinden, aber auch genügend Stauraum für Futter, Zubehör usw.
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