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Donnerstag, 09 September 2010
 
 
Zuchtanlage PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Christian   
Samstag, 29 April 2006

Unsere Zuchtanlage

Unsere Zuchtanlage haben wir im Jahre 1998 angefangen zu bauen. Durch Zufall kam ich zu  Zwergwiddern Thüringerfärbig. Den ersten in kurzer Zeit erbauten Kaninchenstall, hatte ich aus Schalltafeln (Dokaplatten) erbaut. Diese Bauweise war sehr schnell und einfach, aber der Nachteil, dass diese Platten keinerlei Feuchtigkeit aufnahmen, veranlasste mich den Stall aus Lärchenholz zu bauen.

So entstanden in kurzer Zeit 21 Boxen mit den Grundmassen 70x80 cm welche ich für die Zucht und Jungtiere nutze und 9 Boxen 60x60cm diese stehen den Zuchtrammlern und den Jungrammlern zur Verfügung.

Die Boxen sind auf 3 Etagen gebaut Höhe 55cm. Die Frontür lässt sich von vorne immer für 3 Boxen öffnen. Das hat den Vorteil das man beim füttern und reinigen, der Kaninchen wesentlich schneller ist.

Als Frontplatte habe ich ein ca. 12cm hohes Brett welches in einem ALU U-Profil gesteckt wird. Dieses Brett verhindert das herausfallen der Einstreu aber auch das von jungen Kaninchen.

Als Einstreu verwende ich in dieser Anlage nur Stroh. Dies hat den Vorteil das es die Feuchtigkeit aufsaugt, und die Tiere haben auch wertvolle Rohfaser zum fressen. Die Ställe werden bei uns jeden Freitag komplett gesäubert. Dies gewährleistet eine reine Farbe bei den hototfärbigen, aber auch der Tiere zuliebe, liegt mir ein immer reiner Stall am Herzen.

Zur Fütterung verwende ich spezielle Futternäpfe welche an den Seitenwänden eingehängt werden. Diese gewährleisten ein sauberes Futter und können leicht gereinigt werden. Sobald Jungtiere das Nest verlassen, ersetze ich diese durch glasierte Tonnäpfe, um den Jungtieren die Futteraufnahme zu erleichtern. Heu wird in speziellen Heuraufen gereicht.

Täglich frisches Trinkwasser wird in spezielle Kaninchentränken gereicht. Mineralecksteine erhalten die Zuchttiere zur Zuchtsaison.

Zur Jungtieraufzucht verwende ich Wurfkisten aus OSB Platten diese erwiesen sich als sehr hilfreich. Da das Zwergwidderkaninchen eine schönen Behang haben soll, und dieser Behang durch die Außentemperatur beeinträchtigt wird, stellen sich diese Wurfkisten speziell in den kalten Monaten als sehr hilfreich dar. Außerdem befindet sich meine Anlage direkt neben unserem Heizraum daher können wir in kalten Tagen die Temperatur auch problemlos anheben, wobei das nicht notwendig ist.

Die Jungen Kaninchen werden in der Regel nach ca. 8-10 Wochen von den Muttertieren getrennt. Zuvor bekommen sie noch die Tätonummer ins Ohr. Wir sind beim Kleintierzuchtverein BL8 Neusiedl/See Mitglieder. Daher tragen unsere Kaninchen das Täto BL8 in den Ohren.

Nach ca. weiteren 1-2 Monaten werden die 1.0 Rammler (männliche Tiere) in Einzelboxen gesetzt. 0.1 Häsinnen (weibliche Tiere) können noch etwas länger gemeinsam gehalten werden.

 

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Zuchtboxen Häsinnen                                           Rammler- / Absetzboxen 

2005 habe ich mir 2 weitere Anlagen (12 Einzelbuchten) von der Fa. Schütz zugelegt. Diese Boxenanlage, hatte ich letztes Jahr für meine schwarzen Widder genützt. Hier sitzen die Kaninchen auf Kunststoffrosten, und in den Kotschubladen verwende ich Sägespäne zu aufsaugen der Flüssigkeit. Die Reinigung hier ist sehr komfortabel, jedoch musste ich feststellen, dass speziell beim schwarzen Kaninchen sogenanter Flugrost durch den Kunststoffrost entsehen kann.

Daher werde ich heuer nur meine Zuchttiere in diesen Boxen halten und die Schautiere wie gehabt auf Stroh setzen. Ich bin der Meinung das dies die natürlichste Haltung des Kaninchen ist.

 

Sollten Sie Fragen haben bitte nehmen Sie kontakt mit uns auf.

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 30 April 2006 )
 
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